Nordrhein-Westfalen
Gelsenkirchen - Hassel

Das sehr weitläufige Konzeptgebiet Gelsenkirchen Hassel hat seine Tradition in der Gartenstadt der 1920er Jahre als Bergarbeitersiedlung und wurde in den 1950er bis 1970er Jahren weiterentwickelt. Vor dem Hintergrund eines schrumpfenden Wohnungsmarktes wurde die künftige Entwicklung des Gebietes auch unter den Gesichtspunkten der Energieeffizienz in Kooperation mit den Stadtwerken beurteilt. Die Themen Sozialverträglichkeit und Baukultur bilden besondere Schwerpunkte der Untersuchung.

© BBSR / Jung Stadtkonzepte

Die Stadt

Einwohner 258.094
Wohnungsmarktregionstyp
(nach BBSR 2012)
schrumpfend

Das Quartier

Einwohner 19.000
Fläche (in ha) 706
Eigentümerstruktur

Immobiliengesellschaft (Deutsche Annington), selbstgenutztes und vermietetes Wohneigentum

sozio-ökonomische Ausgangssituation

Bevölkerungsrückgang, Überalterungstendenzen, migrantische Haushalte, im Vergleich zur Gesamtstadt hoher Anteil an Transfereinkommensempfänger

energetische Ausgangsituation (Gebäude)

teilsanierte Bestände der 1960er Jahre, großer Sanierungsbedarf der Wohn- und Geschäftshäuser an Hauptstraße, Zechenhäuser mit dringendem Sanierungsbedarf

energetische Ausgangsituation (Netze u. Infrastruktur)

genutzte Energieträger: Erdgas, Fernwärme, Kohle, Erdöl (20%)

Akteure

Stadtverwaltung, Energieversorger (E.ON, Emscher Lippe Energie (ELE)), Siedlergemeinschaften, Wohnungsunternehmen

sonstiger Förderkontext

Soziale Stadt

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Ansprechpartner

Doris Kranich
Stadt Gelsenkirchen
Referat Stadtplanung
Tel. 02091 694318
E-Mail