Niedersachsen
Hannover - Stöcken

Das Quartier Stöcken ist ein städtebaulich heterogenes Wohnquartier mit einem hohen Anteil an Wohngebäuden der 1950er und 1960er Jahre in überwiegend zwei- bis viergeschossiger Blockrand- bzw. Zeilenbauweise sowie gründerzeitlichen Gebäuden. Der Gebäudebestand befindet sich zu etwa einem Drittel in der Hand der organisierten Wohnungswirtschaft. Das Konzept wurde in Kooperation zwischen der Stadt Hannover und dem kommunalen Wohnungsunternehmen (GBH) erarbeitet. Ziel des Konzeptes ist es, Handlungsansätze zur energetischen Optimierung des Quartiers aufzuzeigen sowie praxisgerechte und umsetzungsorientierte Handlungsempfehlungen für die Wohnungswirtschaft und Immobilieneigentümer sowie die kommunalen Akteure in Stöcken zu entwickeln. Ein Schwerpunkt ist die Strategieentwicklung zur Effizienzsteigerung und CO2-Reduktion im Bereich der Wärmeversorgung.

Die Stadt

Einwohner 514.000
Wohnungsmarktregionstyp
(nach BBSR 2012)
wachsend

Das Quartier

Einwohner 5.986
Fläche (in ha) 65
Eigentümerstruktur

organisierte Wohnungswirtschaft, Einzel- und Mehrfacheigentümer

sozio-ökonomische Ausgangssituation

hoher Migrantenanteil, geringe Einkommen im Vergleich zur Gesamtstadt

energetische Ausgangsituation (Gebäude)

Gebäudehüllen überwiegend unsaniert

energetische Ausgangsituation (Netze u. Infrastruktur)

Individuelle, dezentrale Wärmeversorgungssysteme überwiegend gasbasiert

Akteure

Stadtverwaltung, kommunales Wohnungsunternehmen (Gesellschaft für Bauen und Wohnen Hannover mbH - GBH), Stadtwerke Hannover AG (enercity)

sonstiger Förderkontext

Soziale Stadt

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Ansprechpartner

Gereon Visse
Stadt Hannover
Fachbereich Planen und Stadtentwicklung
Tel. 0511 16843992
E-Mail