Berlin
Berlin-Lichtenberg - Frankfurter Allee Nord

Das Quartier umfasst Geschosswohnungsbau aller Epochen von 1900 bis 1980. Es überwiegt die Wohnnutzung, in die größere Infrastruktureinrichtungen und Sonderfunktionen eingelagert sind: zwei Krankenhäuser, die ehemalige Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit, das ehemalige Stadtbad Lichtenberg Hubertusbad, Post, Schulbauten, diverse Verwaltungsbauten, Polizeiwache, das ehemalige Kinderkrankenhaus Lindenhof sowie Gewerbebauten. EIne größere Zahl dieser Bauten steht bereits lange Zeit leer und bildet strukturelle und funktionale Missstände. Daher wurde 2011 ein Sanierungsgebiet ausgewiesen. Die energetische Stadtsanierung soll zusätzliche Entwicklungsimpulse für diese Standorte auslösen und durch die Arbeit der bezirklichen Klimaschutzmanagerin eng mit anderen Strategien und Projekten im Gebiet verzahnt werden.

© BBSR

Die Stadt

Einwohner 3.375.000
Wohnungsmarktregionstyp
(nach BBSR 2012)
wachsend

Das Quartier

Einwohner 14.853
Fläche (in ha) 154
Eigentümerstruktur

Etwa 50% im Eigentum von landeseigener Wohnungsbaugesellschaft HoWoGe und Genossenschaften, nur 10% privates Einzeleigentum, große öffentliche Liegenschaften.

sozio-ökonomische Ausgangssituation

durchschnittlich, Quartier gewinnt zunehmend an Attraktivität

energetische Ausgangsituation (Gebäude)

Wohnungsbestand zum Großteil saniert, geringer Handlungsbedarf

energetische Ausgangsituation (Netze u. Infrastruktur)

Fernwärme fast flächendeckend außer im südlichen Gründerzeitbereich

Akteure

Bezirk über bezirkliche Klimaschutzmanagerin stark eingebunden, Gebietsbeauftragte steuern Stadtumbau- und Sanierungsprozess

sonstiger Förderkontext

Stadtumbau Ost, städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen

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Ansprechpartner

Brigitte Schammer
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin

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