Berlin
Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg - Südliche Friedrichstadt

Das Sanierungsgebiet Südliche Friedrichstadt von Berlin ist stark geprägt durch historische Brüche, die sich in der Baustruktur spiegeln: gründerzeitliche Bestände im Süden, großflächiger sozialer Wohnbau und öffentliche Gebäude im Stil der Nachkriegsmoderne in der Mitte, Wohnquartiere der IBA 1984/87 im Norden sowie einige, zum Teil herausragende nach 1989 entstandene Neubauten (z.B. Jüdisches Museum). Die Eigentümerstruktur ist heterogen, jedoch mit hohem Anteil landeseigener Gesellschaften. Das Quartierskonzept verknüpft das vorhandene Sanierungskonzept mit Zielsetzungen der energetischen Stadtsanierung. Schwerpunkte umfassen die Senkung des Energiebedarfs öffentlicher Gebäude, die Einrichtung dezentraler KWK und mittelfristig den Aufbau eines autoreduzierten Quartiers.

© BBSR / BSM mbH, Singer

Die Stadt

Einwohner 3.375.000
Wohnungsmarktregionstyp
(nach BBSR 2012)
wachsend

Das Quartier

Einwohner 6.215
Fläche (in ha) 63
Eigentümerstruktur

Wohnungsunternehmen, große private und landeseigene Wohnungsunternehmen, kleinere Einheiten privat und Gewerbe bzw. Museen

sozio-ökonomische Ausgangssituation

gemischte Bevölkerungsstruktur

energetische Ausgangsituation (Gebäude)

unterschiedliche Gebäudealter und Sanierungsstand

energetische Ausgangsituation (Netze u. Infrastruktur)

hoher Anteil an Gebäuden mit Anschluss an die Fernwärme, geringer Anteil dezentral (Kohle/Heizöl), teilweise Gas

Akteure

große private und landeseigene Wohnungsunternehmen, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, Bezirk, externe Büros

sonstiger Förderkontext

städtebaulicher Denkmalschutz, städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen

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Ansprechpartner

Sabine Hertelt
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt
E-Mail